HERZLICHEN DANK für Ihre Unterstützung von Impfen für Afrika 2011!
Am 21.Mai ist unsere diesjährige Impfaktion zu Ende gegangen und wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Tierärzten, Tierbesitzern aber auch bei unseren prominenten Unterstützern, Sponsoren sowie bei allen Medienvertretern, die über Impfen für Afrika berichtet haben.
In Kürze werden wir an dieser Stelle über den Verlauf und die Ergebnisse der Aktion berichten und hoffen, dass die Käseproduktion in unserer Hofkäserei in Tansania bald Realität wird. Halten Sie uns die Daumen, dass wir unseren Plan in die Tat umsetzen können! Auch diesmal hat Christian Clerici wieder einige der teilnehmenden Praxen besucht, die Bilder dazu finden Sie in unserer Mediathek.
mit besten Grüßen
Dr. Dagmar Schoder und Dr. Karl Schöpf
Tierärzte ohne Grenzen Österreich
Mit Ihrer Spende haben Sie ein konkretes Projekt des VSF in Tansania unterstützt: Mit österreichischer Hilfe soll eine kleine "Hof"-Käserei im Stammesgebiet der Parakuyo-Maasai aufgebaut werden.
Der Hintergrund: Maasai sind Halbnomaden, die mit und von ihren Rinderherden leben. Die von diesen Tieren gewonnene Milch ist wichtiges Grundnahrungsmittel und wertvolles Handelsgut zugleich. Die Käseproduktion soll sich neben dem Frischmilchverkauf zu einem zusätzlichen, wirtschaftlichen Standbein der Maasaifamilien entwickeln. Damit kann nicht nur die Wertschöpfung gesteigert, sondern auch ein länger haltbares, hochwertiges Lebensmittel geschaffen werden.
Welcher Käse schmeckt in Afrika?
Käse ist für die Maassai ein neues Produkt und da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, wurden Käseverkostungen vor Ort durchgeführt um herauszufinden, welche Art von Käse später produziert werden sollte. Kinder und Erwachsenen kosteten sich durch, das Ergebnis war eindeutig. Es gab einen klaren Sieg für milde Schnittkäse wie Gauda, vor allem weiche, geruchs- und geschmacksintensive Sorten lösten teilweise lustige Reaktionen aus...
Schulungen haben begonnen
Im Februar 2011 haben die Maasaifrauen im Boma des Clanchefs schon den ersten Käse unter Anleitung produziert. Sie waren ganz begeistert vom Produkt und freuen sich auf die damit zu erzielenden Einkünfte. Mit diesem Zusatzverdienst soll das Schulgeld für die Kinder des Boma bezahlt werden.
Afrikanischer Käseexperte wird ausgebildet
John Laffa, gelernter Agrarwirt aus Tansania, soll in Österreich zum nationalen Käseexperten Tansanias ausgebildet werden. John Laffa ist seit Ende März in Wien um ein intensives Schulungsprogramm zu durchlaufen. Der erste Teil der Ausbildung wird an der Vetmeduni Vienna und am Lehr- und Forschungsgut Kremesberg stattfinden und 3 Monate dauern.
Know-how aus Österreich
Österreich ist ein klassisches Käseproduktionsland und verfügt über das nötige Know-how zur Produktion von sicheren und hochwertigen Käseprodukten. Die Schulungen werden von vom Käseexperten Wolfgang Scholz (ehem. Käsereimeister im Lebensmitteltechnologischen Zentrum Wolfpassing und Buchautor etc..) und Dr. Dagmar Schoder betreut.

Moderne Technologien machen es möglich – Kessy Moreto, Stammeshäuptling der Parakuyo-Maasai, hat uns eine Videobotschaft übermittelt, die wir gerne an Sie weiterleiten. Im Video stellt er sich und seine Familie kurz vor und erklärt, welche Bedeutung die Ziegen, Schafe und Rinder des Stammes für das Leben der Gemeinschaft haben. So bringt der Verkauf von 1 Liter Milch (Tagesleistung einer Kuh) nur 20 €-Cent ein, mit dem Käseverkauf aus der geplanten Käserei (im Video „cheese hut“ genannt) könnte die Situation erheblich verbessert werden…
TIERÄRZTE OHNE GRENZEN sucht TOP-SEKRETÄRIN (M/W) für 20 Wochenstunden
John Laffa hat den Käsereikurs erfolgreich absolviert
Impfen für Afrika in der Tierklinik Lilienfeld
Weitere Bilder von Impfen für Afrika 2011 finden Sie auf www.vetmagazin.com
Kessy Moreto, Stammeshäuptling der Parakuyo-Maasai, hat TIERÄRZTE OHNE GRENZEN (VSF) eine...
Dr. Dagmar Schoder war in Tansania um gemeinsam mit den Maasai das aktuelle Projekt - die...
"Impfen für Afrika" zu Gast bei Dr. Karin Zwittnig in Kapfenberg (MEMA-TV, 5/2010)
Präesentation des VSF und seiner Hilfsprojekte in Afrika in Form einer Diashow (6 Min.)