
In Tansania ist es nach den Präsidentschaftswahlen vom 29. Oktober zu schweren Unruhen gekommen. Die amtierende Präsidentin Samia Suluhu Hassan wurde im Amt bestätigt, nachdem mehrere Oppositionsparteien und -kandidat:innen von der Teilnahme ausgeschlossen oder massiv eingeschränkt worden waren.
Daraufhin kam es landesweit zu Protesten und gewaltsamen Zusammenstößen. Laut Vereinten Nationen kamen mindestens zehn Menschen ums Leben, während Oppositionskreise von bis zu 700 Toten sprechen. Die Regierung reagierte mit Ausgangssperren, Kommunikations- und Versammlungsverboten sowie der Schließung zahlreicher öffentlicher Einrichtungen.
"Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Partner:innen vor Ort. Die Situation bleibt angespannt", so Dagmar Schoder, Präsidentin von VSF Österreich.
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