Spenden

Ihre finanzielle Unterstützung ermöglicht die Umsetzung unserer Projekte. Wie Sie spenden können, erfahren Sie hier. Herzlichen Dank!

Newsletter

Unser Newsletter hält Sie über alle unsere Aktivitäten am Laufenden. Hier können Sie ihn abonnieren.

Suche


Globaler Lebensmittelbetrug - Zeit zu handeln!

Globaler Lebensmittelbetrug - Zeit zu handeln!

Menschen in Entwicklungsländern sind durch Lebensmittelbetrug besonders gefährdet. Viele sind gezwungen, ihre Lebensmittel auf dem Schwarzmarkt zu beziehen. Diese Waren sind oft minderwertig, verfälscht oder gesundheitsschädlich. | © Tierärzte ohne Grenzen
Menschen in Entwicklungsländern sind durch Lebensmittelbetrug besonders gefährdet. Viele sind gezwungen, ihre Lebensmittel auf dem Schwarzmarkt zu beziehen. Diese Waren sind oft minderwertig, verfälscht oder gesundheitsschädlich. | © Tierärzte ohne Grenzen

Die Globalisierung der Märkte stellt eine enorme Herausforderung für die Sicherheit unserer Lebensmittel dar. Weltweit wird geschätzt ein Zehntel aller Lebensmittel mit betrügerischer Absicht in Umlauf gebracht. Dahinter stecken oft mafiös organisierte Verbrecherbanden.

Schon seit einigen Jahren ist Tierärzte ohne Grenzen dem globalen Lebensmittelbetrug auf der Spur. 2008 gelang es uns, einen Lebensmittelskandal um Milchpulver in Afrika aufzudecken, das mit Melamin und Blei kontaminiert war. Unsere Forschungsarbeit in diesem Bereich führt uns regelmäßig in die Slums afrikanischer Megacities. Allein in Afrika leben etwa 300 Millionen Menschen in Elendsvierteln. Das entspricht der Gesamtbevölkerung von Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Polen und Österreich!

Slumbewohner beziehen ihre Grundnahrungsmittel auf dem Schwarzmarkt. Viele dieser Lebensmittel sind minderwertig, verfälscht oder gesundheitsschädlich. Gerade der Markt für Milchpulver und Säuglingsnahrung ist sehr anfällig für Betrug. So werden beispielsweise billiger Harnstoff oder Melamin dem Milchpulver beigemischt, um einen erhöhten Proteingehalt vorzutäuschen, oder das hochgiftige und kanzerogene Formalin, um eine längere Haltbarkeit zu gewährleisten.

Unser Ziel ist es, in den ärmsten Regionen der Welt Workshops zum Thema Lebensmittelbetrug abzuhalten und vor Ort Untersuchungen durchzuführen. In Zusammenarbeit mit den lokalen Lebensmittelkontrollbehörden und Universitäten bilden wir versierte Fachkräfte aus. Diese erhalten das nötige Know-how, um Lebensmittelbetrug zu erkennen und selbstständig Beprobungen vor Ort vorzunehmen.

Maasai-Art-Logo

NACHRICHTEN

11.10.21:

IMPFEN FÜR AFRIKA steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Bekämpfung von globalem Lebensmittelbetrug. | © Tierärzte ohne Grenzen

Heute startet IMPFEN FÜR AFRIKA!

TierärztInnen in ganz Österreich impfen in dieser Woche Haustiere und spenden die Hälfte des...

27.09.21:

80 % der Tollwuterkrankungen ereignen sich in ländlichen Gebieten. | © Tierärzte ohne Grenzen/Dagmar Schoder

28. September ist Welttollwuttag: "Mission Anti-Rabies" von Tierärzte ohne Grenzen schützt Tier und Mensch gleichermaßen

Tollwut ist in weiten Teilen der Welt noch immer eine der gefährlichsten viralen...

31.08.21:

Lebensmittelsicherheit erfordert Kontrollmaßnahmen

In Österreich sind die Qualitätsstandards für Lebensmittel sehr hoch. Kontrollen entlang der ganzen...

Weitere News

VIDEOCLIPS

Dampfgaren auf traditionelle Art

Süßkartoffeln sind in Afrika sehr beliebt. In Tansania trifft man häufig auf Verkaufsstände, an...

VSF-Mitarbeiter John Laffa schickt Weihnachtsgrüße aus Tansania

Unser tansanischer Mitarbeiter John Laffa wünscht allen Unterstützern und Freunden von Tierärzte...

Maasai-Student Lucas Moreto schließt Diplomstudium erfolgreich ab!

Wir gratulieren unserem Maasai-Studenten Lucas Moreto! Wie berichtet absolviert Lucas ein Studium...

Weitere Clips
Wir sind Mitglied des Netzwerks VSF International
VSF International