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Unsere Aufgaben

Viele Kinder und nur ein Teller: Symbol für die permanente Lebensmittelknappheit

ERNÄHRUNGSGRUNDLAGEN SICHERN


Für viele Völker, besonders bei jenen, die in kargen Regionen leben, sind tierische Lebensmittel die wichtigste Nahrungsquelle. Tierseuchen führen unmittelbar zu Hunger und Armut. Die tierärztliche Grundversorgung sichert somit die Ernährung.

Maasai leben tradtionell in engem Kontakt mit ihren Tieren, wodurch die Zoonosenbekämpfung einen besonderen Stellenwert erhält

VERHINDERUNG DER KRANKHEITSÜBERTRAGUNG VON TIEREN AUF MENSCHEN


Viele Tierkrankheiten sind auch für den Menschen gesundheitsgefährdend, so z. B. Tuberkulose, Brucellose oder Tollwut. Direkter Kontakt und der Verzehr tierischer Nahrungsmittel führen zu einer Übertragung. Die Bekämpfung der Zoonosen sichert die Gesundheit der Menschen.

Kranheitserreger kommen meist über das Wasser oder tierische Lebensmittel in den Körper, weshalb Hygiene und Kontrolle entscheidend sind

SICHERE LEBENSMITTEL – SAUBERES TRINKWASSER


Wasser ist der wichtigste Vektor bei der Übertragung von Krankheitserregern auf den Menschen. Tierische Lebensmittel wie Fleisch, das von Parasiten oder Bakterien befallen ist, oder Milch, die von an Tuberkulose oder Brucellose erkrankten Tieren stammt, stellen eine große Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Die Kontrolle tierischer Lebensmittel ist ebenfalls eine wichtige Aufgabe für Tierärzte ohne Grenzen.

Ob im Hörsaal oder auf der grünen Wiese: Wissenstransfer findet auf allen Ebenen statt und wie man sieht, ist das Interesse groß!

AUSBILDUNG UND WISSENSTRANSFER


Wir, Tierärzte ohne Grenzen versuchen komplexe wissenschaftliche Inhalte in eine einfache Sprache zu übersetzen und wollen dazu beitragen, dass Menschen Wissen erwerben, sowie technische Phänomene und Zusammenhänge ergründen und verstehen lernen, unabhängig von Bildungsstand, Alter, Geschlecht oder Religionszugehörigkeit. Ausbildung und Wissenstransfer spielen deshalb eine ganz besondere Rolle und finden auf allen Ebenen statt: von der Ausbildung der Tierhalter  bis zum Aufbau von nationalen Kompetenzzentren.

Ein Beispiel für indigenes Wissen: Kalebassen sind traditionelle Melkgefäße, die nach alter Sitte und ohne Chemieeinsatz gereinigt werden und in denen die Milch "sicherer" als in Plastikeimern ist

INDIGENES, TRADITIONELLES WISSEN ALTER VOLKSSTÄMME BEWAHREN


Begriff traditionelles Wissen bezieht sich auf Kenntnisse, Innovationen und Verfahrensweisen indigener und traditionell lebender lokaler Gemeinschaften auf der ganzen Welt. Das traditionelle Wissen hat sich aus jahrhundertelangen Erfahrungen entwickelt, ist an die örtliche Kultur und Umwelt angepasst und wird mündlich von Generation zu Generation weitergegeben. Heute ist die Kultur vieler afrikanischer Völker im Umbruch begriffen. Nur noch wenige Gruppen leben nach alten Traditionen. Das indigene Wissen auf dem Gebiet der traditonellen Lebensmittelverarbeitung, Tierhaltung und Heilkunst droht verloren zu gehen. Das Ziel von Tierärzte ohne Grenzen ist es, diese wertvollen Wissensressourcen für die Nachwelt zu bewahren.

NACHRICHTEN

19.06.10:

Zwischenbilanz Impfen für Afrika 2010

VSF erwartet sehr gutes Spendenergebnis

25.05.10:

Im TV: Bericht über Impfen für Afrika

Dr. Karin Zwittnig in MEMA-TV

21.02.10:

AGES Mödling spendet Laborgeräte an Tierärzte ohne Grenzen

Kurz vor Weihnachten beschenkte die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit...

VIDEOCLIPS

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Mema-TV - Reportage über "Impfen für Afrika 2010"

"Impfen für Afrika" zu Gast bei Dr. Karin Zwittnig in Kapfenberg (MEMA-TV, 5/2010)

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Diashow - Alles über den VSF

Präesentation des VSF und seiner Hilfsprojekte in Afrika in Form einer Diashow (6 Min.)

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ORF TIERZULIEBE: "Der VSF und Impfen für Afrika 2008"

Dr. Dagmar Schoder stellt die Aktion "Impfen für Afrika" vor (ORF TIERZULIEBE, 31.5.2008)

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MEMA-TV: Reportage über "Impfen für Afrika 2008"

"Impfen für Afrika" zu Gast bei Dr. Karin Zwittnig in Kapfenberg (MEMA-TV, 3.6.2008)