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17.09.20

TierärztInnen und Lebensmittelsicherheit

TierärztInnen sind in Afrika selten und für Kleinbauern oder Pastoralisten oft unerschwinglich. Daher hat Tierärzte ohne Grenzen die Ausbildung junger Maasai zu Tierärzten ermöglicht, die vor Ort für die Gesundheit der Nutztiere sorgen. | © Tierärzte ohne Grenzen

TierärztInnen sind in Afrika selten und für Kleinbauern oder Pastoralisten oft unerschwinglich. Daher hat Tierärzte ohne Grenzen die Ausbildung junger Maasai zu Tierärzten ermöglicht, die vor Ort für die Gesundheit der Nutztiere sorgen. | © Tierärzte ohne Grenzen

TierärztInnen kommt in puncto Lebensmittelsicherheit eine Schlüsselrolle zu. Denn sie sind nicht nur erste Ansprechpersonen, wenn es um das Wohl von Nutztieren geht. Sie tragen mit der Verabreichung von Medikamenten im Krankheitsfall und nicht zuletzt mit der Prüfung von Fleisch nach der Schlachtung eine große Verantwortung gegenüber der Gesellschaft.

Welche schwerwiegenden Folgen der unsachgemäße Umgang mit Medikamenten haben kann, zeigt sich etwa am Beispiel von Antibiotikaresistenzen in Entwicklungsländern. Antibiotika sind dort leicht zu bekommen, jedoch oft für die Behandlung konkreter Symptome ungeeignet. Auch werden Medikamente oft falsch oder nicht lange genug verabreicht. Ist bis zum nächsten Tag keine Besserung zu sehen, wird ein anderes Medikament ausprobiert. Verendete Tiere weisen oft einen regelrechten pharmazeutischen Cocktail im Organismus auf.

Mehr über unser Projekt Globaler Lebensmittelbetrug – Zeit zu handeln

 

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